Gerechtes Unentschieden zwischen Widnau und Amriswil

29.10.2019

Beide Mannschaften hatten zwar ihre Tormöglichkeiten, doch Grosschancen kreierten weder die Platzherren noch die Gäste praktisch keine.

Einen gefährlichen Vorstoss des wendigen Ivanusa unterband Niklaus mit Routine und Können. Dann lancierte Widnau einen Angriff über links und einer tollen Hereingabe in den Fünfer, wo Lüchinger den Ball nicht richtig  traf und Mirseloski glücklich erben konnte. Ein Hammer von Lo Re nach schöner Ballstaffete flog übers Tor. Als Germann mit rustikalem Körpereinsatz in der eigenen Platzhälfte einen Zweikampf gewann und den Ball weit nach vorne schlug, suchte Eggmann sofort den Abschluss und traf die Lattenunterkante. Damit endete eine kämpferische erste Halbzeit, wobei das schöne Herbstwetter für die Zuschauer das Beste war.

Die Gastgeber starteten mit viel Druck in die zweite Spielhälfte, doch richtig gefährlich wurde es nicht, auch weil ihre Freistässe nicht optimal getreten wurden. Der FCA sah wohl, dass es hier mehr zu holen gab. Der umtriebige Lämmler legte mit einem langen Pass den Ball auf Eggmann, der am glänzend reagierenden jungen Schatzmann scheiterte. Der eingewechselte Oswald machte auf der linken Seite Betrieb und passte zu Lämmler in die Mitte, doch der Abschluss wurde abgeblockt. Dann gelang Stern eine tolle Vorlage auf Eggmann, der Moser schickte und dieser sofort abzog, jedoch der Widnauer Keeper glänzte abermals und wehrte zur Seite ab. Die Situation war noch nicht geklärt und Fabio Mosers prima Fallrückzieher wurde von einem Verteidiger auf der Torlinie wegbefördert. Die Punkteteilung in Widnau ist für den FC Amriswil kein schlechtes Ergebnis.

Sportplatz Aegeten Widnau/325 Zuschauer

SR. L. Gojani

FC Widnau: Schatzmann, Faleschinie, Alder, Lüchinger, De Almeida. Lässler, D. Lamorte (87 G. Lamorte), Liechti, Thönig, Lo Re (75. Techt), Ivanusa (75. Hutter).

FC Amriswil; Mirseloski, Mandelli, Kreis, Niklaus Züllig, Kryeziu (59. Oswald), Stern (83. Al Naemi), Lämmler, Germann, Eggmann, Moser (86. Beck).